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Weltweit bargeldlos – Wendepunkt für den Zahlungsverkehr

kredite-magazin.net am 14. Dezember 2017

Bargeldlos bezahlen ist jetzt der Standard: In einer gemeinsamen Studie von Swift und der Boston Consulting Group wird darauf hingewiesen, dass 2016 erstmals Kartenzahlungen mit 23 Billionen Dollar weltweit ein höheres Volumen erreichten als Barzahlungen. Vor allem in den Schwellenländern bemühen sich die Regierungen, die Abschaffung des Bargelds zu forcieren. Die Möglichkeiten der Digitalisierung verändern dort das Geldwesen radikal. Bargeldloser Zahlungsverkehr eröffnet den Regierungen neuen Optionen, Transaktionen über nicht-regulierte Kanäle zu unterbinden. Geldwäsche, Terrorfinanzierung und die Schattenwirtschaft können durch rückverfolgbare Zahlungsmethoden wesentlich besser bekämpft werden. Auch in den Industrieländern geht die Tendenz in diese Richtung und das bargeldlose Bezahlen wird immer beliebter.

Bargeldlos zahlen mit Kreditkarte (© Drubig-Photo / Fotolia)

Bargeldlos zahlen (© Drubig-Photo / Fotolia)

Die wachsende Beliebtheit der Kreditkarten verdrängt das Bargeld

Immer noch ist für 79 Prozent aller Deutschen Bargeld das beliebteste Zahlungsmittel. Allerdings werden besonders bei höheren Rechnungen immer öfter Kreditkarten gezückt. Seit 1995 stieg die Zahl neu beantragter Kreditkarten um mehr als 60 Prozent. Zu dieser Tendenz trägt der wachsende Wettbewerb unter den Kreditkartenanbietern bei, über den sich die Kunden auf Online-Portalen informieren können. Insgesamt bietet das Internet Bankkunden völlig neue Möglichkeiten, denn dort können sie alle Bankprodukte nachfragen und vor allem durch den transparenten Vergleich die besten Konditionen realisieren. Es ist sogar möglich, problemlos Kredite online abzuschließen. Besonders die jüngere Generation hat keinerlei Berührungsängste mit digitalen Medien und wer mobil online Kredite abschließt, nimmt auch die Möglichkeit wahr, an der Supermarktkasse mit dem Handy zu bezahlen.

Welche Länder sind Vorreiter des bargeldlosen Bezahlens?

Neben den Schwellenländern in Asien, wo sich bis 2020 das Volumen bargeldloser Zahlungen nochmals um mehr als 30 Prozent erhöhen wird, sind in Europa besonders die skandinavischen Länder in dieser Hinsicht sehr innovativ. Schweden und Dänemark haben bereits beschlossen, Banknoten abzuschaffen. Dort werden mehr als drei Viertel aller Zahlungen jetzt schon ohne Bargeld abgewickelt, denn hier müssen Geschäfte, Tankstellen und Restaurants kein Bargeld mehr annehmen. Weltweit wird mit einem durchschnittlichen Anstieg von fast elf Prozent gerechnet. Der technische Fortschritt und die zunehmende Digitalisierung sorgen für immer neue Innovationen in diesem Bereich. Mobile Payment mit dem Smartphone, Fingerpayment und RFID-Chips unter der Haut treiben die Entwicklung voran. Der Skepsis älterer Kunden steht die Technikbegeisterung der jungen Kunden gegenüber, die immer häufiger die komfortablen Bezahlmethoden nutzen. In Deutschland wünschen sich zwar auch die jungen Menschen eine Beibehaltung des Bargelds als Bezahlmethode, meist werden damit jedoch kleine Beträge bar bezahlt.

Mobile payment: Bargeldlos bezahlen mit dem Smartphone via NFC und Apps (© Julia Tim / Fotolia)

Mobile payment: Bargeldlos bezahlen mit dem Smartphone via NFC und Apps (© Julia Tim / Fotolia)

Chancen und Risiken der bargeldlosen Bezahlmethoden

Neben der besseren Rückverfolgbarkeit punkten die modernen Zahlungsmethoden auch mit wesentlich niedrigeren Transaktionskosten. Das Prägen von Münzen und Drucken von Geldscheinen entfällt und auch die Probleme mit gefälschtem Geld können vermieden werden. Außerdem muss Bargeld transportiert und aufbewahrt werden, was Kosten verursacht und Sicherheitsprobleme nach sich zieht. Dennoch ist die Umstellung für viele Menschen auch mit Ängsten verbunden. Im Gegensatz zum Bezahlen mit Bargeld ist das bargeldlose Bezahlen nicht anonym und viele Kunden befürchtet, auf diese Weise zum „gläsernen Bürger“ zu werden. Die Gefahr, Opfer von Internetkriminalität zu werden oder ganz einfach den Überblick über die Ausgaben zu verlieren, wird ebenfalls oft als Risiko genannt. Bargeld bei sich zu haben, bedeutet für viele Menschen die Sicherheit, jederzeit zahlungsfähig zu sein und sich von diesem Gefühl zu verabschieden, fällt schwer.

Mit welcher Entwicklung ist zu rechnen?

Bargeldlos zu bezahlen wird aller Wahrscheinlichkeit nach immer mehr zur Normalität werden. Die Verbreitung der mobilen Endgeräte ermöglicht es dem Kunden, jederzeit digital zu bezahlen und sogar mobil Kreditanfragen zu stellen. Außerdem sorgt die zunehmende Verbreitung des Internethandels ebenfalls dafür, dass bargeldlos bezahlt wird. Anbieter wie Paypal und Alipay treiben diese Entwicklung voran und Online-Händler wie Amazon, Zalando und Co. verbuchen jährlich ebenfalls starke Wachstumsraten. Letztlich entscheiden sich viele Kunden für den bequemeren Weg beim Bezahlen – und der ist meistens bargeldlos. Es ist jedoch trotzdem damit zu rechnen, dass für einen ziemlich langen Übergangszeitraum auch Bargeld noch als Bezahlmethode gewünscht und akzeptiert wird.

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