Die Ausfallbürgschaft ist eine besondere Art der Bürgschaft. Nur wenn der Gläubiger nachweisen kann, dass die Vollstreckung in das Vermögen des Schuldners erfolglos verlaufen ist, hat er die Möglichkeit, den Bürgen zur Zahlung zu verpflichten. Da sich die Abwicklung des Bürgschaftsfalles damit erheblich verzögert, wird fast ausschließlich von der modifizierten Ausfallbürgschaft Gebrauch gemacht. Hier wird vorher vertraglich festgehalten, wann der Ausfall der Forderung als festgestellt gilt (z. B. bei Nichtzahlung der Zins- und Tilgungsbeiträge oder bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens). Sobald der Ausfall festgestellt ist, kann der Gläubiger den Bürgen in Anspruch nehmen. Der Gläubiger muss bei einer Ausfallbürgschaft zuerst sämtliche Maßnahmen nutzen, das Geld beim Hauptschuldner einzutreiben.
Die modifizierte Ausfallbürgschaft findet in der Regel bei Bürgschaftsleistungen von öffentlichen Körperschaften (Städte, Gemeinden), Kreditgarantiegemeinschaften und Bürgschaftsbanken Anwendung.
Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) gibt es keine Regelungen zur Ausfallbürgschaft, allerdings ist sie aufgrund der Rechtssprechung anerkannt. Der Gläubiger ist verpflichtet, sowohl den tatsächlich eingetretenen Verlust als auch die Einhaltung der Sorgfalt bei der Beitreibung seines Anspruchs nachzuweisen. Hat der Gläubiger den Forderungsausfall zu verschulden und hat bei der Forderungseintreibung seine Sorgfaltspflicht verletzt, muss der Bürge nicht haften.
Mittlerweile gibt es Ausfallbürgschaftsbanken, die für den Kreditnehmer bei der Hausbank bürgen. Für die kreditgebende Bank ist diese Ausfallbürgschaft dann eine hohe Sicherheit. Im Normalfall übernehmen Bürgschaftsbanken die Haftung nur für 80 % der Bürgschaftssumme, der Kreditnehmer muss für die restlichen 20 % selbst haften.
geschrieben am 29.06.2009 um 12:40 Uhr
von kredite-magazin.net
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Ein Ratenkredit gehört sicherlich zu den beliebtesten Kreditformen. Ein Kreditgeber gewährt einem Kreditnehmer einen Kreditbetrag über eine bestimmte Summe X, welche dann vom Kreditnehmer in gleichbleibenden monatlichen Raten getilgt wird. Für die Bereitstellung des Ratenkredits erhält der Kreditgeber Zinsen, welcher in der monatlichen Tilgungssumme enthalten sind.
Besteht der Bedarf nach einem Ratenkredit, sollte zu Beginn der […]
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geschrieben am 02.01.09 von kredite-magazin.net
Thema: Ratenkredite
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Ob die Umschuldung eines Kredites sinnvoll ist, hängt meist von der Kreditart und dem Ziel ab, das damit verbunden wird. Wenn Sie zum Beispiel Ihren Dispokredit verringern möchten, da Sie ihn seit Jahren dauerhaft beanspruchen, lohnt sich die Umschuldung in einen privaten Ratenkredit. Da der Kreditbetrag direkt auf das Girokonto überwiesen wird, wird damit der […]
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geschrieben am 23.12.08 von kredite-magazin.net
Thema: Umschuldung
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Wer einen Neuwagen anschaffen möchte und nicht den kompletten Kaufpreis zur Verfügung hat, stellt sich schnell die Frage, auf welche Art der Pkw beschafft werden soll. Zur Auswahl beim Neuwagen stehen die Varianten Autoleasing oder Autofinanzierung. Aber welche Variante ist der bessere Weg, um an den neuen Wagen zu gelangen?
Wie überall, so gibt es auch […]
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geschrieben am 13.12.08 von kredite-magazin.net
Thema: Autokredite
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Im Rahmen einer Baufinanzierung stellen sich viele Kunden die Frage, wie der Aufbau der Finanzierung für die eigene Immobilie - zum Beispiel den Hauskauf - am geeignetsten aussehen könnte. Dabei ist es grundsätzlich erst einmal irrelevant, ob es sich um eine Eigentumswohnung in Hamburg, ein Einfamilienhaus in Berlin oder ein Doppelhaus in München handelt - […]
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geschrieben am 02.12.08 von kredite-magazin.net
Thema: Baukredite
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Wer sein Auto nicht als echter Barzahler kaufen möchte, der hat immer mehrere Möglichkeiten sich den Neu- oder den Gebrauchtwagen zu finanzieren. Das gilt mit Einschränkungen auch für Motorräder, wenn man sich denn tatsächlich ein eigenes Motorrad zulegen möchte.
Eine Möglichkeit besteht darin, bei einer Bank online oder in einer Filiale einen Barkredit zu beantragen und […]
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geschrieben am 23.11.08 von kredite-magazin.net
Thema: Autokredite
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Wenn Sie eine Immobilie wie eine eigene Wohnung erwerben möchten, brauchen Sie dafür Geld. Denn nur die wenigsten Menschen haben das Geld auf dem Festgeldkonto, um das Haus und die Kosten, die mit dem Erwerb zusammenhängen, bar zu bezahlen. Also müssen Sie vor dem Hauskauf oder Wohnungskauf mit Ihrer Bank über eine Baufinanzierung sprechen. Doch […]
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geschrieben am 13.11.08 von kredite-magazin.net
Thema: Baukredite
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Fast jeder Kontoinhaber erhält im Zusammenhang mit dem eigenen Girokonto, auf dem monatliche Gutschriften in Form von Einkünften erfolgen, einen Dispokredit gewährt. Der Dispo wird in den meisten Fällen in Anlehnung an die Einkommenshöhe gewährt, wobei bei der Höhe der Dispokredite die Banken unterschiedliche Bemessungsgrundlagen zugrunde legen.
Der Dispokredit ist eine wunderbare Sache, wenn man schnell […]
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geschrieben am 03.11.08 von kredite-magazin.net
Thema: Dispokredit
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Wer einen Kredit beantragt und genehmigt bekommt, der bekommt im Kreditvertrag genau aufgeschlüsselt, was der Kredit an Kosten verursacht. Neben den Kosten für die Zinsen sind das in der Regel noch die Bearbeitungsgebühren und in vielen Fällen auch die Kosten für die Restschuldversicherung, deren Abschluss viele Banken zur Bedingung bei der Kreditvergabe machen, obwohl das […]
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geschrieben am 23.10.08 von kredite-magazin.net
Thema: Grundlagen
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Eine der bekanntesten und klassischsten Arten eine Baufinanzierung zu gestalten, ist der Bausparvertrag. Das Bauspardarlehen eignet sich besonders für Leute, die ihr Bauvorhaben langfristig in ihre Lebensplanung aufgenommen haben. Voraussetzung für ein Bauspardarlehen zu günstigen Konditionen ist immer ein Bausparvertrag. Dieser wird mit einer Bausparkasse über eine bestimmte Bausparsumme abgeschlossen und dann monatlich bespart. In […]
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geschrieben am 13.10.08 von kredite-magazin.net
Thema: Baukredite
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