Immobilienkredite
Zahlreiche Banken waren bei der Vergabe von Immobilienkrediten in der Vergangenheit besonders großzügig. Nur noch die wenigsten Banken verlangten zuletzt hohe Sicherheiten oder Eigenkapitalquoten, wenn es um die Vergabe von Immobilienkrediten ging. Stattdessen sind viele Banken inzwischen dazu übergegangen, Immobilienkredite auch als so genannte hundert Prozent Finanzierungen anzubieten, bei denen man als Kreditnehmer keinerlei Eigenkapital mehr benötigt, sondern die komplette Immobilienfinanzierung durch einen einzigen Immobilienkredit darstellen kann. Hierzu bieten die Banken Hypothekendarlehen an, die durch eine Hypothek, also die Eintragung einer Grundschuld in das Grundbuch der jeweiligen Immobilie besichert werden.

Immobilienkredite weisen im Normalfall deutlich günstigere Zinsen auf als nicht zweckgebundene Ratenkredite, da die Immobilie als Kreditsicherheit das Kreditausfallrisiko der Bank senkt
Bezüglich der Laufzeit und er Höhe der Immobilienkredite bieten die meisten Banken potentiellen Finanzierungsnehmern übrigens eine vergleichsweise große Auswahl. So stehen in der Regel Immobilienkredite ab einem Mindestkreditbetrag von ca. 25.000 bis 50.000 Euro zur Verfügung (ja nach Anbieter). Nach oben gibt es hingegen so gut wie keine Grenze. Vom normalen Einfamilienhaus bis zum großen Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage gibt es bei Immobilienkrediten kaum eine Einschränkung. Hinsichtlich der Laufzeit spielt die Zinsbindung eine besonders wichtige Rolle. Von Krediten ohne Zinsbindung bis hin zu Immobilienkrediten mit einer Zinsbindung von über 30 Jahren bieten die meisten Banken jede erdenkliche Laufzeit an. In machen Fällen werden sogar Kredite mit einer Laufzeit von 35 Jahren angeboten.
