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Wie unterscheidet man seriöse von unseriösen Kreditgebern?

kredite-magazin.net am 23. Juli 2008 – 15:29Keine Kommentare

Wenn Banken direkt als Kreditgeber auftreten und der Kreditsuchende sich für die Beantragung eines Kredites an eine Bank oder ein Kreditinstitut wendet, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass alles seriös vonstattengeht. Allerdings gibt es Banken, die ihre Kredite mit günstigen Zinsen wie zum Beispiel 4,9% bewerben, ihren Kunden dann in der Realität den Kredit zu weitaus höheren Zinsen vergeben. Das wird dann mit der Bonität des Kreditnehmers begründet. Hier lohnt es sich, bei verschiedenen Banken persönliche Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Wer in der Vergangenheit seinen Zahlungsverpflichtungen nicht regelmäßig nachgekommen ist und aus diesem Grund eine negative Schufa hat, der hat bei Banken, die für die Kreditvergabe die Schufa einholen kaum noch eine Chance, einen weiteren Kredit zu bekommen. Kreditsuchende mit negativer Schufa wenden sich deswegen häufig an Kreditvermittler, die in ihren Angeboten versprechen, Kredite auch ohne Schufa zu vermitteln und das auch in schwierigen Fällen. Hier muss allerdings aufgepasst werden. Grundsätzlich ist an diese Kreditvermittler dann eine entsprechende Provision zu bezahlen. Wichtig ist, dass in den Bedingungen der Kreditvermittler steht, dass Provisionen nur dann fällig werden, wenn eine erfolgreiche Kreditvermittlung erfolgt. Das heißt, kein Kredit - keine Provision. Es sollten nur Angebote von Kreditvermittlern genutzt werden, die den Vermittlungsauftrag annehmen, ohne dass dem Kreditsuchenden Vorkosten entstehen. Jede Kreditvermittlung, die vom Kreditsuchenden Vorkosten verlangt, ist unseriös, denn hier heißt es letzten Endes für den Kunden, er muss bezahlen, auch dann, wenn es überhaupt nicht zur Vermittlung eines Kredites kommt, weil die Bonität der Kunden das nicht hergibt.